Buchrezension „Die Vegetarierin- Han Kang“

(Aufbau-Verlage.de)

Beschreibung: Ein hypnotisierendes Buch über eine Frau, die sich gegen ihren Mann auflehnt, indem sie ihm verkündet, kein Fleisch mehr zu essen und von einem Leben als Pflanze träumt. Yong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht seinem Bürojob nach und hegt keine Ambitionen. Sie ist eine leidenschaftslose, pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt wirft. »Ich hatte einen Traum«, so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Und bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet (Aufbau-Verlage.de).

Als ich den Klappentext zum ersten mal gelesen habe, dachte ich, dass dieses Buch langweilig und nichts für mich ist. Es hat mich dann aber doch gereizt, da der Nobelpreis ja nicht von irgendwoher kommen kann. Also habe ich das Buch angefangen und an einem Tag beendet. Es hat mich wirklich überrascht und absolut überzeugt. Das einst durchschnittliche Leben der Yong-Hye ändert sich nach einem Traum komplett. Keiner ihrer Familienmitglieder kann sie verstehen. Sie lebt in ihrer eigenen Welt mit dem großen Traum Teil der Natur zu sein. Ihre Schwester versucht alles um ihr zu helfen, aber Yong-Hye möchte keine Hilfe. Denn ihrer Meinung nach tut sie genau das Richtige. Es ist ein absurdes weirdes Buch, das wirklich Spaß macht zu lesen.

Was ist eure Meinung zu dem Buch?

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